Liebe Freundinnen und Freunde, Sanko-ans!

Wie hört sich die Dürre an?

Eher ruhig, denn die vielen Schmetterlinge fliegen unhörbar.

Bäume lassen ihre Extremitäten hängen – aber nicht aus Entspannung wie wir Menschen, die während großer Wärme im Schatten der Großen.

Können Bäume leiden? – wenn ja – still.

Die meisten Pflanzen ziehen sich in ihre Wurzeln zurück, das Blätterwerk braun und tod. Können wir Menschen das auch – im Zazen vielleicht?

Andere wachsen in die Höhe und blühen um die Wette, einmal im Jahrzehnt – die große Chance nicht verpassen.

Spät nachts – subtile Kammerkonzerte der Insekten, tagsüber zu heiß für Musik.

Ich schlafe draußen, wie als Kind manchmal, wenn ich aufwache Sterne und Satelliten am Firmament und einmal! – Sternschnuppe 😀

So schön, so groß, so unvorstellbar – das macht dankbar und demütig.

Der Felsenkeller kühlt nicht mehr – gut gibt es Geld, so konnte ich einen Kühlschrank kaufen.

Das Wichtigste – unsere Quelle läuft einfach weiter – ich hoffe.

Menschen können laufen, zum Bach zum Beispiel, wo noch kühles Wasser fließt und der Mensch ein einfaches Jacuzzi baute.

In Cordona – dem Weiler nebenan, baute die Feuerwehr ein großes Luft-Wasserbecken auf, um es mit Bachwasser zu füllen. Ein Feuerwehrmann , schweißüberströmt, überreicht mir ein Warnblatt, was zu machen, wenn es losgeht.

Noch nie so trocken, noch nie so große Furcht vor dem gewaltigen Feuerelement.

Immer wieder Dankbarkeit an diesem Platz praktizieren zu dürfen

Zazen ist gut, und das genügt. Unser Zazen muss keinem anderen Zweck dienen. Zazen ist gut, Punkt. Das ist für mich die Bedeutung von „Zazen ist zu nichts gut“. S. Okumura