Nach dem Sanko-ji im Schwarzwald, wagen wir einen Neustart in Sanko-an im
Wallis. Dies wollen wir anders gestalten. Philipp und ich haben uns
zusammengesetzt, ausgetauscht und unsere Vision formuliert. Das Folgende
soll diese Gedanken wiedergeben.
In den letzten Jahren wurden Gyoriki und Sanko-ji mangels Helfer immer mehr
zum Dharma-Dienstleister. Sesshins wurden zu einem Angebot ähnlich wie im
Wellness- und Mental Health Dienstleistungsbereich. Es gab Veranstaltungen,
man konnte sich anmelden und teilnehmen, dann ging man wieder nach
Hause. Es wurde gekocht und die Zimmer sind vorbereitet. Hinterher wird
nachbereitet, gewaschen, etc.. Es gibt dafür einen Unkostenbeitrag und den
bezahlt man. Der Unkostenbeitrag war so niedrig, dass er die Fixkosten nie
ganz deckte. Verluste wurden durch Gyorikis Spenden und Samu
ausgeglichen.
Im Vorfeld investierten Gyoriki und Regula Zeit und Geld, um den Umbau einer
Scheune in einen Mehrzweckraum/Dojo zu finanzieren. Das Haus gehört
Regula, sie stellt es aber für die Zazen Praxis/Sesshin zur Verfügung.
Die komplette Tempelausrüstung wurde mit Spenden finanziert, v.a. mit Geld
des ehemaligen Zen Dojo Basel. Den Umzug des Tempel Equipment nach
Sanko-an finanzierte Gyoriki.
Mit dem Schritt zurück zu den Wurzeln zu kommen, entstand auch der
Wunsch, mit einem neuen “alten” Geist anzufangen. Wir möchten an den Geist
unserer Gründerväter anknüpfen. Kosho Uchiyama und Shohaku Okumura
berichteten, wie jeder etwas Reis oder Pickles zu den ersten Sesshins Kodo
Sawakis mitbrachte. Überschüsse aus den Spenden wurden insbesondere in
Kopien von Dharmatexten und zum Unterhalt des Tempels investiert.
Wir möchten folgende Veränderungen schaffen:
-Weg vom Dienstleister, hin zum Gemeinsamen.
-Weg vom Bezahlen, hin zum Spenden und Mitbringen; mit sich
einbringen und mitarbeiten.
Mit folgenden Leitsätzen formulieren wir das positiv im Sinne von, was wir
wollen und nicht was wir nicht wollen.
– Sangha: Wir sind eine Gemeinschaft (Sangha) und organisieren
Sesshins gemeinschaftlich und führen diese gemeinsam durch.
– Dhana:Wir machen das möglich mit freiwilligen Spenden:
Geld, Materialien, Nahrungsmittel, Meditationsbedarf und Zeit.
Das bedeutet:
-Keine fixe Teilnehmerbeiträge
-Die Spenden sollten die Fixkosten decken und eine Spende an
das Haus Sanko-an ermöglichen.
-Nahrungsmittel mitbringen, respektive den Einkauf organisieren
- Gemeinsam Vorbereiten, Kochen
Nächste Schritte (erste Vorschlag):
Wie kaufen wir ein?
– Einkauf durch eine Person
-Volker stellt die Basis (Gewürze, …)
– alle bringen Snacks und Getränke für Zwischendurch
Wie kochen wir?
– Es gibt keinen Kühlschrank. Evtl. keinen Strom bei schlechtem
Wetter.
– Vereinfachter Menüplan: am Morgen Müesli, am Abend Instant
Suppe, Reis im Reiskocher, Pasta, …
Wer macht was?
– Liste was es zu tun gibt und wir tragen uns ein
Herbstsesshin
– Ist ein erster Test, wir wollen gleich so starten
Rückmeldungen erwünscht.
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