Auch von vielen buddhistischen Lehrern anerkannte Grundprinzipien für einen angemessenen Umgang mit allen Wesen. Ich kann dem viel Positives abgewinnen und sie ähneln dem Standards Sanko-ans, deshalb hier mal abgedruckt.
(A.Naess, et al 1984)
1. Alle Lebewesen haben einen Eigenwert.
2. Die Vielfalt und der Reichtum des Lebens haben einen Eigenwert.
3. Außer zur Befriedigung lebensnotwendiger Bedürfnisse haben Menschen nicht das Recht, diese Vielfalt und diesen Reichtum zu reduzieren.
4. Es wäre besser für die Menschen, wenn es weniger von ihnen gäbe, und viel besser für andere Lebewesen.
5. Das Ausmaß und die Art der menschlichen Eingriffe in die verschiedenen Ökosysteme sind heute nicht nachhaltig, und die mangelnde Nachhaltigkeit nimmt zu.
6. Entscheidende Verbesserungen erfordern erhebliche Veränderungen: soziale, wirtschaftliche, technologische und ideologische.
7. Ein ideologischer Wandel würde im Wesentlichen bedeuten, eine bessere Lebensqualität anzustreben, anstatt einen höheren Lebensstandard.
8. Diejenigen, die die oben genannten Punkte akzeptieren, sind dafür verantwortlich, direkt oder indirekt zu den notwendigen Veränderungen beizutragen.
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